Der Kanon

Wissen ist die Voraussetzung für Freiheit. In einer Welt flüchtiger Trends bildet der Kanon das Fundament von Château LaSuite – ein Archiv der Prinzipien, die unser Handwerk und unser Verständnis von New Bordeaux leiten.
Hier finden Sie Definitionen, Techniken und Haltungen, die über den Moment hinaus Bestand haben.

ZEIT & VERANTWORTUNG

KELLER & HANDWERK

Kanon

Sulfite

Sulfite dienen dem Oxidationsschutz und der mikrobiellen Stabilität von Wein. Sie sind Werkzeuge, keine Qualitätsaussagen.
Kanon

Low Intervention

Low Intervention bezeichnet einen vinifikatorischen Ansatz, der Eingriffe in die Most- und Weinbehandlung auf ein definiertes Minimum begrenzt.
Kanon

Ausbaugefäße

Ausbaugefäße bezeichnet einen fachlich definierten Begriff im Kontext von Weinbau, Kellerwirtschaft oder Weinmarkt.
Kanon

Verschluss & Reife

Der Flaschenverschluss beeinflusst Sauerstoffeintrag, Stabilität und Fehleranfälligkeit eines Weins. Er ist ein technisches Werkzeug, kein Qualitätsurteil.
Kanon

Spontangärung

Spontangärung bezeichnet einen fachlich definierten Begriff im Kontext von Weinbau, Kellerwirtschaft oder Weinmarkt.
Kanon

BSA

Malolaktische Gärung bezeichnet einen klar definierten fachlichen Begriff im Kontext von Chemie, Gärung, Stabilität oder Flaschenreife von Wein.
Kanon

Presswein

Presswein bezeichnet den Weinanteil, der beim Pressen des Tresters nach dem freien Ablauf gewonnen wird. Er ist ein struktureller Bestandteil mit erhöhter Phenolik und wird gezielt dosiert oder ausgeschlossen.
Kanon

Schönung

Schönung bezeichnet einen fachlich definierten Begriff im Kontext von Weinbau, Kellerwirtschaft oder Weinmarkt.
Kanon

Abstich

Der Abstich (Soutirage) ist das kontrollierte Umziehen eines Weins von der Hefe in ein sauberes Gefäß.
Kanon

Korkschmecker

Der Korkschmecker (TCA) ist ein sensorischer Weinfehler, der durch 2,4,6-Trichloranisol verursacht wird.
Kanon

Trübungen

Trübungen im Wein sind sichtbare oder latente Eintrübungen durch ungelöste Partikel oder instabile Verbindungen.
Kanon

Abfüllung

Die Abfüllung ist der letzte und zugleich sensibelste technische Eingriff vor dem Verschluss des Weins.
Kanon

Hefelager (Sur Lie)

Das Hefelager (Sur Lie) bezeichnet die Reifephase eines Weins auf der Feinhefe nach der alkoholischen Gärung, ohne sofortigen Abstich.
Kanon

Abstich (Soutirage)

Der Abstich (Soutirage) ist das kontrollierte Umziehen eines Weins von der Hefe in ein sauberes Gefäß.
Kanon

Korkschmecker (TCA)

Der Korkschmecker (TCA) ist ein sensorischer Weinfehler, der durch 2,4,6-Trichloranisol verursacht wird.
Kanon

Filtration im Wein

Filtration im Wein ist ein technischer Prozess zur Entfernung von Trubstoffen und Mikroorganismen vor der Abfüllung.
Kanon

Trübungen im Wein

Trübungen im Wein sind sichtbare oder latente Eintrübungen durch ungelöste Partikel oder instabile Verbindungen.
Kanon

Abfüllung als kritischer Moment

Die Abfüllung ist der letzte und zugleich sensibelste technische Eingriff vor dem Verschluss des Weins.
Kanon

Reduktion im Wein

Reduktion im Wein beschreibt einen Zustand mit geringem Sauerstoffeinfluss, bei dem reduktive Aromastoffe entstehen oder erhalten bleiben. Sie beeinflusst Schutz, Frische und sensorische Wahrnehmung.
Kanon

Malolaktische Gärung

Malolaktische Gärung bezeichnet einen klar definierten fachlichen Begriff im Kontext von Chemie, Gärung, Stabilität oder Flaschenreife von Wein.

NATUR & TERROIR

Kanon

Struktur

Struktur bezeichnet das Zusammenspiel von Säure, Gerbstoffen und Alkohol als tragendes Gerüst eines Weins. Sie ist unabhängig von Intensität oder Aromatik.
Kanon

Integration

Integration bezeichnet den Zustand, in dem strukturelle und aromatische Komponenten eines Weins nicht isoliert wahrnehmbar sind. Integration ist zentraler als Intensität.
Kanon

Abgang

Der Abgang ist die sensorische Phase nach dem Schlucken, in der sich Balance oder Fragmentierung eines Weins besonders klar zeigt. Er ist der zuverlässigste Indikator für Trinkreife.
Kanon

Monokultur

Monokultur und Polykultur bezeichnen zwei grundlegend unterschiedliche Anbausysteme im Weinbau.
Kanon

Alte Reben

Alte Reben sind Rebstöcke mit fortgeschrittenem Alter, deren physiologische Leistung sich von jungen Anlagen unterscheidet.
Kanon

Terroir System

Terroir als System beschreibt das Zusammenwirken von Boden, Klima, Pflanze und menschlicher Praxis als dynamisches Ganzes.
Kanon

Tanninqualität

Die Tanninqualität aus dem Weinberg beschreibt die strukturellen Eigenschaften von Tanninen, die bereits durch Standort, Reife und Bewirtschaftung geprägt werden.
Kanon

Wasserhaushalt

Der Wasserhaushalt im Boden beschreibt Speicherung, Verfügbarkeit und Dynamik von Wasser im Weinbergsboden.
Kanon

Mineralität im Wein

Mineralität im Wein bezeichnet eine sensorische Wahrnehmung, die häufig mit salzigen, steinigen oder kühlen Eindrücken assoziiert wird.
Kanon

Alte Reben (Vieilles Vignes)

Alte Reben sind Rebstöcke mit fortgeschrittenem Alter, deren physiologische Leistung sich von jungen Anlagen unterscheidet.
Kanon

Monokultur vs. Polykultur

Monokultur und Polykultur bezeichnen zwei grundlegend unterschiedliche Anbausysteme im Weinbau.
Kanon

Trockenstress im Weinberg

Trockenstress bezeichnet den Wassermangelzustand der Rebe während der Vegetationsperiode.
Kanon

Unterlagsreben & Veredelung

Unterlagsreben und Veredelung bilden die Grundlage des modernen europäischen Weinbaus. Sie verbinden edle Rebsorten mit reblausresistenten Wurzelsystemen.
Kanon

Mikroklima in der Parzelle

Das Mikroklima in der Parzelle beschreibt kleinräumige klimatische Bedingungen innerhalb eines Weinbergs.
Kanon

Terroir als System

Terroir als System beschreibt das Zusammenwirken von Boden, Klima, Pflanze und menschlicher Praxis als dynamisches Ganzes.
Kanon

Tanninqualität aus dem Weinberg

Die Tanninqualität aus dem Weinberg beschreibt die strukturellen Eigenschaften von Tanninen, die bereits durch Standort, Reife und Bewirtschaftung geprägt werden.
Kanon

Wasserhaushalt im Boden

Der Wasserhaushalt im Boden beschreibt Speicherung, Verfügbarkeit und Dynamik von Wasser im Weinbergsboden.

IDENTITÄT & PRINZIP

Kanon

En Primeur Modell

Das En-Primeur-Verkaufsmodell bezeichnet den Verkauf eines Weins vor seiner Abfüllung und vor Abschluss seiner Reifephase. Es ist ein vorgezogenes Markt- und Finanzierungsmodell, bei dem Preisbildung und Nachfrage zeitlich von der sensorischen Reife entkoppelt sind.
Kanon

Frühvermarktung

Systemische Frühvermarktung bezeichnet Marktmechanismen, bei denen Wein wirtschaftlich positioniert wird, bevor sein sensorischer und struktureller Entwicklungszustand abgeschlossen ist. Sie verlagert Marktentscheidungen zeitlich vor die oenologische Finalität.
Kanon

Trinkreif veröffentlicht

„Trinkreif veröffentlicht“ bezeichnet die Markteinführung eines Weins zu einem Zeitpunkt, an dem seine sensorische Balance, strukturelle Integration und Zugänglichkeit bereits erreicht sind.
Kanon

Marktlogik vs Reife

Marktlogik beschreibt ökonomische Entscheidungsmechanismen, Reifephysik biologische Entwicklungsprozesse im Wein. Beide folgen unterschiedlichen Zeitachsen und Bewertungslogiken.
Kanon

Transparenz im Weinbau

Transparenz im Weinbau bezeichnet die nachvollziehbare Offenlegung von Entscheidungen, Methoden und Entwicklungsannahmen entlang des gesamten Entstehungsprozesses eines Weins.
Kanon

Second Wine / Selektion

Ein Zweitwein bezeichnet eine eigenständige Cuvée, die aus selektierten Partien eines Weinguts entsteht, jedoch nicht die primäre Stil- oder Strukturdefinition des Erstweins trägt.
Kanon

Linkes vs Rechtes Ufer

Linkes und rechtes Ufer beschreiben geografische und strukturelle Zonen des Bordelais mit unterschiedlichen Bodenprofilen, Rebsortenschwerpunkten und Stiltraditionen.
Kanon

Bordeaux vs Burgund

Bordeaux und Burgund stehen für zwei unterschiedliche Systemlogiken der Herkunftsdefinition: Assemblage-orientierte Integration versus parzellenzentrierte Singularität.
Kanon

Entscheidungsmodelle

Entscheidungsmodelle in Bordeaux bezeichnen wiederkehrende Muster, nach denen Betriebe Anbau-, Ausbau- und Vermarktungsentscheidungen strukturieren. Sie machen implizite Prioritäten explizit.
Kanon

Gute Entscheidungen

Gute Entscheidungen entstehen, wenn Ziele, Unsicherheiten und Konsequenzen einer Wahl explizit gemacht und gegen überprüfbare Kriterien geprüft werden. Im Weinbau umfasst dies biologische, technische und marktliche Variablen.
Kanon

Moderner Stil

Moderner Bordeaux-Stil bezeichnet Stilentscheidungen, die Präzision, Frische und Lesbarkeit gegenüber reiner Extraktion und Schwere priorisieren. Er ist eine bewusste Zieldefinition, kein Epochenlabel.
Kanon

Jahrgangstiefe

Jahrgangstiefe beschreibt die Fähigkeit eines Weins, die Eigenheiten eines Jahrgangs differenziert und dauerhaft abzubilden.
Kanon

Blindverkostung

Blindverkostung bezeichnet die sensorische Beurteilung von Wein ohne Kenntnis von Herkunft, Produzent oder Preis.
Kanon

Vertikale Verkostung

Vertikale und horizontale Verkostung sind zwei systematische Vergleichsformen zur sensorischen Einordnung von Wein.
Kanon

Punkte-Systeme

Punkte-Systeme sind standardisierte Bewertungsmodelle zur qualitativen Einordnung von Wein.
Kanon

Veganer Wein

Veganer Wein bezeichnet Wein, der ohne den Einsatz tierischer Hilfsstoffe hergestellt wurde.
Kanon

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit im Weinbau beschreibt den langfristig verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen, sozialen und ökonomischen Ressourcen.
Kanon

Transparenz

Transparenz im Wein bezeichnet die nachvollziehbare Offenlegung von Herkunft, Herstellung und Entscheidungsprozessen.
Kanon

Sammlerwert

Der Sammlerwert von Wein beschreibt seine langfristige Attraktivität für Sammlung, Lagerung und Wiederverkauf.
Kanon

En-Primeur Begriff

En-Primeur bezeichnet den vorgezogenen Verkauf von Wein vor der Abfüllung auf Basis von Fassproben.
Kanon

Second Wine

Second Wine bezeichnet einen Zweitwein eines Weinguts, der neben dem Grand Vin entsteht.
Kanon

Moderner Bordeaux

Moderner Bordeaux bezeichnet zeitgenössische Stil- und Arbeitsansätze in der Region Bordeaux.
Kanon

Stil

Stil im Wein bezeichnet die wiedererkennbare Ausprägung sensorischer, struktureller und gestalterischer Merkmale.
Kanon

Vertikale vs. horizontale Verkostung

Vertikale und horizontale Verkostung sind zwei systematische Vergleichsformen zur sensorischen Einordnung von Wein.
Kanon

Nachhaltigkeit im Weinbau

Nachhaltigkeit im Weinbau beschreibt den langfristig verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen, sozialen und ökonomischen Ressourcen.
Kanon

Transparenz im Wein

Transparenz im Wein bezeichnet die nachvollziehbare Offenlegung von Herkunft, Herstellung und Entscheidungsprozessen.
Kanon

Sammlerwert von Wein

Der Sammlerwert von Wein beschreibt seine langfristige Attraktivität für Sammlung, Lagerung und Wiederverkauf.
Kanon

En-Primeur

En-Primeur bezeichnet den vorgezogenen Verkauf von Wein vor der Abfüllung auf Basis von Fassproben.
Kanon

Second Wine / Zweitwein

Second Wine bezeichnet einen Zweitwein eines Weinguts, der neben dem Grand Vin entsteht.
Kanon

Stil im Wein

Stil im Wein bezeichnet die wiedererkennbare Ausprägung sensorischer, struktureller und gestalterischer Merkmale.

ANWENDUNG & KONTEXT

Kanon

Fisch Pairing

„Bordeaux zu Fisch“ bezeichnet Pairing-Entscheidungen, bei denen Struktur, Sauce, Textur und Gargrad des Gerichts wichtiger sind als die reine Kategorie „Fisch“.
Kanon

Käse Pairing

„Bordeaux zu Käse“ bezeichnet Pairing-Entscheidungen, bei denen Reifegrad, Fett, Salz und Textur des Käses mit Säure, Tannin und Struktur des Weins abgeglichen werden.
Kanon

Geschenk

„Bordeaux als Geschenk“ bezeichnet die Auswahl eines Bordeaux-Weins unter Unsicherheit über Vorlieben, Anlass und Trinkzeitpunkt. Es ist eine Entscheidungsaufgabe, nicht nur eine Produktwahl.
Kanon

Serviertemperatur

Die Serviertemperatur beschreibt den Temperaturbereich, in dem Struktur, Textur und Aromatik eines Bordeaux-Weins balanciert wahrnehmbar sind.
Kanon

Glaswahl

Glaswahl bezeichnet die bewusste Auswahl des Trinkgefäßes zur Steuerung von Wahrnehmung, Oxidation und Strukturabbildung eines Weins.
Kanon

Schärfe

Das Empfinden von „Schärfe“ im Wein ist keine Geschmacksqualität, sondern eine trigeminale Reizwahrnehmung.
Kanon

Umami

Umami im Kontext von Wein bezeichnet die Wechselwirkung zwischen Weinaromatik und umami-reichen Speisen.
Kanon

Fett

Die Beziehung zwischen Fett und Wein beschreibt sensorische Wechselwirkungen zwischen Mundgefühl von Speisen und Strukturparametern des Weins.
Kanon

Säure

Die Beziehung zwischen Säure und Essen beschreibt sensorische Interaktionen zwischen sauren Komponenten und Speisen.
Kanon

Scharfes Essen

Scharfes Essen und Wein stehen in einer sensiblen sensorischen Beziehung, da Capsaicin trigeminale Reize verstärkt.
Kanon

Vegetarisch

Vegetarische Pairings beschreiben die Abstimmung von Wein auf pflanzenbasierte Gerichte.
Kanon

Menü-Reihenfolge

Die Menü-Reihenfolge beschreibt die Abfolge von Speisen und Weinen innerhalb eines Menüs.
Kanon

Glas

Das Glas beeinflusst die Wahrnehmung von Wein durch Form, Volumen und Randgestaltung.
Kanon

Warum Wein bitter wirkt

Bitterkeit im Wein ist eine sensorische Wahrnehmung, die vor allem durch phenolische Verbindungen entsteht.
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Warum Wein „scharf“ wirkt

Das Empfinden von „Schärfe“ im Wein ist keine Geschmacksqualität, sondern eine trigeminale Reizwahrnehmung.
Kanon

Warum Wein adstringierend wirkt

Adstringenz im Wein ist das taktile Gefühl von Trockenheit im Mund, verursacht durch die Bindung von Tanninen an Speichelproteine.
Kanon

Umami und Wein

Umami im Kontext von Wein bezeichnet die Wechselwirkung zwischen Weinaromatik und umami-reichen Speisen.
Kanon

Fett und Wein

Die Beziehung zwischen Fett und Wein beschreibt sensorische Wechselwirkungen zwischen Mundgefühl von Speisen und Strukturparametern des Weins.
Kanon

Säure und Essen

Die Beziehung zwischen Säure und Essen beschreibt sensorische Interaktionen zwischen sauren Komponenten und Speisen.
Kanon

Scharfes Essen und Wein

Scharfes Essen und Wein stehen in einer sensiblen sensorischen Beziehung, da Capsaicin trigeminale Reize verstärkt.
Kanon

Vegetarische Pairings

Vegetarische Pairings beschreiben die Abstimmung von Wein auf pflanzenbasierte Gerichte.
Kanon

Glas und Wein

Das Glas beeinflusst die Wahrnehmung von Wein durch Form, Volumen und Randgestaltung.