Eingriffsdichte: wie oft, nicht wie tief
Der Maßstab
Eine gezählte Eingriffsdichte hält die Zahl der Eingriffe über den gesamten Weg fest, statt einzelne Maßnahmen isoliert zu betrachten; erst die Summe zeigt, wie oft die Hand des Kellers ansetzt.
Kriterien
- Die Eingriffe sind über den ganzen Weg von Lese bis Füllung gezählt
- Jeder Eingriff zählt einzeln, unabhängig von seiner Tiefe
- Wiederholungen desselben Eingriffs sind erfasst, nicht zusammengefasst
- Die Zählung trennt vorgeschriebene von gewählten Eingriffen
Abgrenzung
Eingriffsdichte ≠ Eingriffstiefe: die gezählte Eingriffsdichte misst, wie oft eingegriffen wird, die Tiefe misst, wie grundlegend. Eingriffsdichte ≠ Qualität: mehr oder weniger Eingriffe sagen für sich genommen nichts über die Güte eines Weins.