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Der summende Bass der Domaine.

Das fliegende Labor

Drei Bienenstöcke zwischen Teich, Bach und Wildblumenwiese. Was sie eintragen, haben wir auf mehr als 360 Substanzen prüfen lassen.

Am Rand der Reben.

Die Stöcke stehen dort, wo Wald, Wiese und Weinberg aneinandergrenzen. Im Sommer hört man sie von weitem.

Die Natur der Domaine
Bienen sammeln Daten, während sie Nektar sammeln.
Warum Bienen

Bienen sammeln Daten, während sie Nektar sammeln.

Lebendiger Wein entsteht auf lebendigem Boden. Das ist schnell gesagt, deshalb haben wir uns eine Prüfung gesucht, die wir selbst nicht beeinflussen können. Eine Biene fliegt an einem Tag tausende Blüten an und trägt aus jeder eine winzige Menge ein. Über eine Saison ergibt das eine Mischprobe unseres Geländes, die niemand steuert — Apis mellifera arbeitet nach eigenem Plan.

Unsere drei Völker stehen zwischen dem Teich, dem kleinen Bach und der Wildblumenwiese. Im Winter zählt ein Stock rund 15.000 Bienen, im Hochsommer bis zu 200.000. Weil die Domaine mit ihren neunzehn Hektar Wald, Wiesen und Reben genug hergibt, bleiben die Völker in der Nähe: Was im Glas landet, stammt von hier. Wie Natur und Terroir bei uns zusammenhängen, steht an anderer Stelle ausführlicher.

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Laboranalyse 2024

Keine Rückstände nachweisbar.

Der übliche Standardtest deckt etwa sechzig Substanzen ab. Wir haben eine Probe stattdessen an Primoris in Frankreich geschickt, ein auf Rückstandsanalytik spezialisiertes Labor, und auf mehr als 360 Substanzen prüfen lassen.

Das Ergebnis für Charge 24/044439: kein Glyphosat, keine Fungizide, keine Neonicotinoide — 0,00 mg/kg. Der Bericht liegt offen. Die Domaine ist darüber hinaus seit dem 30. Dezember 1975 als Naturschutzgebiet ausgewiesen (Site Classé), und wir arbeiten mit möglichst wenig Eingriff.

0,00
mg/kg Rückstände
>360
geprüfte Substanzen
24/044439
geprüfte Charge
„Keine Rückstände nachweisbar.“
Laborbericht Primoris, Charge 24/044439
Dreimal im Jahr, dreimal ein anderer Honig.
Ernte

Dreimal im Jahr, dreimal ein anderer Honig.

Geerntet wird dreimal, und jede Ernte schmeckt nach ihrer Jahreszeit. Ende April kommt der Akazienhonig: hell, fast durchsichtig, flüssig, von feiner blumiger Süße. Im Sommer folgt der Honig der Wildblumenwiese, bernsteinfarben, kräftiger in der Textur, mit Heu und warmen Kräutern. Im Herbst die späte Ernte, dunkel, malzig und intensiv, geprägt von den Waldrändern und vom spät blühenden Efeu.

Dass wir in Sätzen denken, hat bei uns seinen Grund — auch beim Honig fällt es uns leicht, von Auftakt, Crescendo und Finale zu sprechen.

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Verteilung

Rund 300 Gläser im Jahr.

Der Miel des Vignes der Domaine aux Conseillans ist eine kleine Ernte, und er steht deshalb nicht im Online-Shop. Wir verteilen ihn nach zwei Prinzipien.

Regionale Verantwortung. Ein Teil geht an lokale Bio-Kooperativen hier in der Gironde: kurze Wege, Erzeuger aus der Nachbarschaft.

Für Freunde des Hauses. Das übrige Kontingent ist für Privatkunden, für Partner in der Gastronomie und für die Mitglieder von Le Cercle reserviert. Es ist unsere Art, danke zu sagen.

Vertiefen

Weiterlesen.

Wie wir mit dem Gelände umgehen und woran wir es messen.

Neunzehn Hektar, drei Bienenvölker und ein Laborbericht, den wir gerne zeigen.

LaSuite aux Conseillans