Entscheidungslogik: Verknüpfung, nicht Zufall
Der Maßstab
Eine nachvollziehbare Kriterienkette macht sichtbar, welches Kriterium welchen Schwellenwert auslöst und welche Handlung folgt. Fehlt die nachvollziehbare Kriterienkette, lässt sich eine Wahl nachträglich mit jedem Kriterium begründen.
Kriterien
- Kriterium, Schwellenwert und Handlung sind einzeln benannt
- Die Verknüpfung steht vor der Entscheidung fest
- Sie gilt unabhängig vom Ausgang der Wahl
- Eine Abweichung wird begründet, nicht stillschweigend vorgenommen
Abgrenzung
Entscheidungslogik ≠ Entscheidungsfehler: der Fehler beschreibt das Auslassen einer vorhandenen Kette, die Logik deren Vorhandensein. Entscheidungslogik ≠ Zufallsentscheidung: diese kennt kein Kriterium, das eine Handlung im Voraus festlegt.