Ionische Stärke: Rechengröße, kein Geschmack
Der Maßstab
Die berücksichtigte Ionenstärke bewertet Stabilisierungsmaßnahmen im Licht aller gelösten Ionen, nicht allein nach Temperatur oder nach der Konzentration eines einzelnen Salzes. Maßgeblich sind der Gesamtgehalt geladener Teilchen und ihr Einfluss auf das Löslichkeitsgleichgewicht.
Kriterien
- Die Löslichkeit eines Salzes wird im Kontext aller gelösten Ionen beurteilt
- Die Größe wird gemessen oder berechnet, nicht geschätzt
- Ihr Einfluss auf die Weinsteinstabilität wird mitgedacht
- Sie bleibt eine Rechengröße, keine sensorische Aussage
Abgrenzung
Ionische Stärke ≠ Salzgehalt: sie zählt nicht die Masse, sondern die Ladung und Konzentration aller Ionen. Ionische Stärke ≠ Säuregehalt: die berücksichtigte Ionenstärke erfasst alle geladenen Teilchen, während der Säuregehalt nur die titrierbaren Säuren beschreibt.