Kolloidale Wechselwirkungen: Kraft, kein Zustand
Der Maßstab
Eine beschriebene Kolloidwechselwirkung benennt, welche Teilchen einander anziehen, welche abstoßen und welche schützend wirken. Sie erklärt das Verhalten des Weins, statt nur seinen Endzustand festzustellen.
Kriterien
- Anziehende und abstoßende Kräfte sind unterschieden
- Schützende Kolloide sind als solche benannt
- Der Auslöser einer Zusammenlagerung ist bekannt
- Die Wirkung ist von ihrem sichtbaren Ergebnis getrennt
Abgrenzung
Kolloidale Wechselwirkungen ≠ kolloidale Stabilität: die Wechselwirkungen sind die Kräfte, die Stabilität ist ihr Ergebnis. Kolloidale Wechselwirkungen ≠ Ausflockung: Ausflockung ist ein möglicher Ausgang, nicht die Kraft, die ihn bewirkt. Eine beschriebene Kolloidwechselwirkung benennt die Ursache, nicht den Ausgang.