Molekularer Schwefel: die wirksame Form
Der Maßstab
Die pH-bezogene Wirksamkeit bemisst den Schutz eines Weins am molekularen Anteil, nicht an der zugesetzten Gesamtmenge.
Kriterien
- Der Schutz wird am molekularen Anteil bemessen, nicht an der Gesamtgabe
- Der pH-Wert bestimmt, welcher Anteil wirksam vorliegt
- Gleiche Mengen ergeben bei höherem pH-Wert weniger Wirkung
- Die Zielgröße ist die Wirkung, nicht die Dosis
Abgrenzung
Molekularer Schwefel ≠ freier Schwefel: der freie Schwefel umfasst auch gelöste, unwirksame Formen, molekularer Schwefel nur den aktiven Anteil. Molekularer Schwefel ≠ Gesamtschwefel: der Gesamtschwefel schließt die gebundenen, nicht schützenden Formen ein. Die pH-bezogene Wirksamkeit trennt Menge und Wirkung.