„Niedriger Ertrag = hoher Genuss“: eine Faustregel
Der Maßstab
Eine kontextabhängige Ertragswirkung fragt, ob die Menge zur Wuchskraft des Standorts passt. Erst im Verhältnis zu Boden, Klima und Rebalter sagt ein Ertrag etwas aus.
Kriterien
- Der Ertrag steht im Verhältnis zur Wuchskraft des Standorts
- Mengenreduktion gilt als Bedingung, nicht als Garantie
- Qualität wird an der Balance gemessen, nicht an der Menge allein
Abgrenzung
Niedriger Ertrag ≠ hohe Qualität: eine kleine Menge kann aus Krankheit oder Trockenstress folgen wie aus Auslese. Ertragshöhe ≠ Balance: Balance ist das Ziel, der Ertrag nur ein Stellhebel dorthin. Eine kontextabhängige Ertragswirkung trennt deshalb die Menge von ihrer Ursache.