Chapon rôti aux marrons

Ein Kapaun, langsam im Ofen gebraten, bis die Haut goldbraun knuspert und das Fleisch am Knochen saftig bleibt. Dazu glasierte Maronen und eine Jus aus dem Bratensatz — der große Festtagsbraten der französischen Tafel.

Geflügel Kategorie
25 MIN Vorbereitung
150 MIN Kochzeit
4 Personen Portionen
Chapon rôti aux marrons

Zubereitung

Kapaun würzen

Den Kapaun innen und außen salzen, Zitrone und Kräuter in die Höhle geben. Die weiche Butter unter und über die Haut streichen, pfeffern.

Braten

Im auf 180 °C vorgeheizten Ofen 2 bis 2,5 Stunden braten, dabei mehrmals mit dem Bratfett übergießen. Die Keule ist gar, wenn der austretende Saft klar ist (Kerntemperatur 72 °C).

Maronen glasieren

Den Speck in einer Pfanne auslassen, Schalotten und Maronen zugeben und 8 Minuten goldbraun schwenken.

Jus ziehen

Den Kapaun herausnehmen und 15 Minuten ruhen lassen. Das Bratblech entfetten, mit Weißwein und Fond ablöschen, Bratsatz lösen, einkochen und mit 1 EL Butter montieren.

Servieren

Den Kapaun tranchieren, mit den glasierten Maronen anrichten und die Jus darüberträufeln.


Warum dieser Wein?

Der Sarabande umspielt das dunkle Keulenfleisch und die süßlichen Maronen mit reifer Frucht und weichem Tannin — seine Tiefe hält der Fülle des Festtagsbratens stand.
Gut zu wissen

Tipps & Wissenswertes

  • Den Kapaun rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit er beim Braten gleichmäßig gart.
  • Weiche Butter mit Kräutern unter die Brusthaut streichen, das hält das Fleisch saftig.
  • Während des Bratens mehrmals mit dem Bratensaft übergießen.
  • Die Ruhezeit nach dem Braten einhalten, damit sich der Saft verteilt, bevor der Kapaun tranchiert wird.
  • Die Maronen erst gegen Ende in der Jus glasieren, damit sie nicht zerfallen.

Häufige Fragen

Welcher Wein passt zu Chapon rôti aux marrons?

Zum dunklen Keulenfleisch und den süßlichen Maronen passt ein reifer Rotwein mit weichem Tannin und Tiefe, der der Fülle des Festtagsbratens standhält. Wir trinken dazu unseren Sarabande von LaSuite aux Conseillans, einen Merlot-betonten Rotwein aus achtzehn Monaten Barrique-Reife. Seine reife Frucht umspielt Braten und Maronen.

Wie bleibt der Kapaun saftig?

Streichen Sie weiche Kräuterbutter unter die Brusthaut und übergießen Sie den Vogel während des Bratens regelmäßig mit dem Saft. Braten Sie ihn nicht zu heiß, damit die Brust nicht austrocknet, bevor die Keulen gar sind. Lassen Sie den Kapaun nach dem Braten ausreichend ruhen.

Woran erkenne ich, dass der Kapaun gar ist?

Der austretende Saft an der dicksten Stelle der Keule sollte klar sein. Ein Bratenthermometer zeigt am Schenkel etwa 82 Grad an. Die Brust bleibt saftiger, wenn sie 72 Grad nicht deutlich übersteigt. Decken Sie die Brust bei Bedarf mit Folie ab, während die Keulen fertig garen.

Kann ich fertig gegarte Maronen verwenden?

Ja, vorgegarte oder vakuumierte Maronen sind eine gute Abkürzung und sparen das Schälen. Glasieren Sie sie kurz in der Jus, damit sie Aroma aufnehmen, ohne zu zerfallen. Frische Maronen müssen eingeschnitten, geröstet und geschält werden; der Aufwand lohnt sich, ist aber nicht zwingend nötig.