Wasserhaushalt im Boden: was die Wurzel erreicht
Der Maßstab
Die gemessene Wasserverfügbarkeit beschreibt, wie viel Wasser der Boden hält und wie schnell er es abgibt, statt nur auf die Niederschlagsmenge zu schauen. Maßgeblich ist, was die Wurzel erreicht, nicht was fällt.
Kriterien
- Speicherkapazität und Abgabe zählen, nicht nur der Regen
- Bodenart und Wurzeltiefe bestimmen den Zugriff
- Die Versorgung wird über die Saison betrachtet
- Extreme werden gepuffert, nicht nur registriert
Abgrenzung
Wasserhaushalt ≠ Niederschlag: Niederschlag fällt auf die Fläche, der Wasserhaushalt entscheidet, was davon der Rebe bleibt. Die gemessene Wasserverfügbarkeit trennt das Angebot von der tatsächlichen Versorgung.