Brasato di Silvio al Gigue – Rinderschmorbraten
Zubereitung
Warum dieser Wein?
Gut zu wissen
Tipps & Wissenswertes
- Das Fleisch am Vortag in Rotwein mit Wurzelgemüse und Gewürzen einlegen, das vertieft Aroma und Farbe.
- Die Rindsschulter vor dem Schmoren rundum kräftig anbraten, die Röstaromen tragen die Sauce.
- Den Braten bei sehr milder Hitze mehrere Stunden leise schmoren, bis er butterzart ist.
- Die Sauce am Ende durch ein Sieb passieren und einkochen, bei Bedarf mit kalter Butter montieren.
- Das Markbein mitschmoren, sein Fett gibt der Sauce Schmelz und Tiefe.
Häufige Fragen
Welcher Wein passt zu Brasato al Gigue?
Der Gigue: tanninreich und fast schwer, und doch lässt ihn seine lebendige Frucht tanzen. Genau diese Spannung aus Kraft und Frucht greift den stundenlang geschmorten Braten auf und hält der von Portwein und Balsamico getieften Sauce mühelos stand. Reifer und komplexer legt sich die Sarabande darunter.
Welches Fleisch eignet sich zum Schmoren?
Gut durchwachsene Stücke von der Rindsschulter wie der Schulterspitz. Ihr Bindegewebe löst sich beim langen Schmoren in Gelatine auf und macht den Braten saftig und zart. Magere Stücke werden dagegen trocken. Ein Stück am Stück behält beim Garen besser seine Form.
Warum eine ganze Flasche Wein?
Der Gigue bildet die Grundlage des Schmorsuds und gibt dem Braten Frucht, Tiefe und Struktur. Beim langen Garen kocht der Alkohol aus, zurück bleibt die konzentrierte Frucht. Portwein und ein Schuss Gin setzen zusätzliche Akzente. Verwenden Sie einen Wein, den Sie auch trinken würden.
Was reiche ich zum Brasato?
Klassisch sind weiche Polenta oder ein cremiger Kartoffelstock, die die dichte Sauce aufnehmen. Beide halten den Teller ruhig und geben dem kräftigen Braten einen sanften Gegenpol. Etwas glasiertes Wurzelgemüse passt ebenfalls, sollte den Braten und seine Sauce aber nicht überlagern.