Die Bewegung · Bordeaux Rotwein

Gigue2016

Freigegeben erst in der Trinkphase — bereit für den Tisch.

Ankommen

Wie ein früher Abend unter alten Olivenbäumen.

Gigue 2016, Bordeaux Rotwein – Flasche auf dem gedeckten Tisch unter Olivenbäumen, mit Schmorgericht

Kraftvoll und tanninreich, von lebendiger Frucht in Bewegung gehalten.

Schnell, voller Schwung und mit Kraft in jedem Schritt – so klingt eine Gigue, so schmeckt dieser Wein.

Der Jahrgang 2016 war bis Mai von einer sehr regenreichen Saison geprägt. Die Blüte verlief korrekt und homogen. Die trockenen Bedingungen von Juni bis zur Ernte begünstigten eine langsame und gleichmäßige Reifung der Trauben. Die Wetterbedingungen sorgten für einen ausgezeichneten Reifegrad.

Rebsorten
80% Merlot, 15% Cabernet Franc & Sauvignon, 5% Malbec
Limitierung
9912
Ausbau
Betonfass, kleiner Barrique-Anteil
Ertrag
40 hl/ha
Analyse
13,5 % vol · pH 3,69
Trinkfenster
2024 – 2035
Serviertemperatur
15–16 °C
Karaffieren
15 Min genügt
€300.75 L BouteilleIn den Weinkorb

Der Abend unter den Olivenbäumen

Gigue 2016, Bordeaux Rotwein – Flasche und Gläser zum gegrillten Steak auf der Terrasse unter Olivenbäumen
Gigue 2016, Bordeaux Rotwein – Flasche und Glas auf dem Steintisch unter Olivenbäumen, mit Lammkoteletts und Ofengemüse

Das erste Glas

Das Geschmacksprofil der Gigue 2016

Saftige Kirsche und dunkle Waldbeere, dazu Veilchen und ein Hauch weißer Pfeffer. Am Gaumen ist die Gigue kraftvoll und tanninreich, fast schwer — und bleibt doch beweglich, weil die Frucht sie trägt. Der Ausbau im Betonfass mit kleinem Barrique-Anteil hält sie frisch und klar, ohne sie mit Holz zu überdecken. Nach acht Jahren im Keller sind die Tannine geschliffen und rund; sie trinkt sich jetzt harmonisch, mit Zug bis in den langen Nachhall.

  • Saftige Kirsche
  • Dunkle Waldbeere
  • Veilchen
  • Weißer Pfeffer
  • Geschliffenes Tannin
FruchtBalanceSüßeVolumenTanninHolzWürzeKomplexMineralSäure

Die Gigue duftet nach saftiger Kirsche und Veilchen, dazu ein Hauch weißer Pfeffer. Die Gigue 2016 reifte im Betonfass, nur ein kleiner Teil im Barrique, und so bleibt die Frucht klar. Am Gaumen ist sie kraftvoll und tanninreich, fast schwer, und bleibt doch beweglich, weil die Frucht sie trägt. Ein Rotwein für den Tisch, bei 15–16 °C.

Warum Gigue

Ein schneller Tanz mit Gewicht.

Eine Suite ist eine Folge von Tänzen. Jeder hat seinen eigenen Charakter, und erst alle zusammen ergeben das Ganze. So ist unser Weingut aufgebaut: Jede Cuvée ist von einem Satz dieser Suite inspiriert und nimmt den Charakter seiner Form an.Die Gigue ist der schnelle, lebendige Tanz der Suite. In der klassischen Suite steht sie am Ende, bei uns eröffnet sie die Rotweine. Deshalb hat dieser Wein Kraft und Tannin, und seine Frucht bringt ihn in Bewegung. Tanzen statt marschieren heißt bei der Gigue: Energie trotz Gewicht.

Die Gigue ist Energie mit Gewicht: kraftvoll, tanninreich und von ihrer Frucht in Bewegung gehalten.

Robert Schumann — Gigue, Op. 32

Im Betonfass · Im Keller der Domaine

Acht Jahre Ruhe im Keller, bevor sie 2024 das Gut verließ.

Im eigenen Keller gereift.

Gereift im Keller der Domaine: bis zum Jahrgang 2020 im Betonfass, seit 2021 in der Amphore, oft mit einem kleinen Anteil im Barrique. Danach die Flaschenreife, bis wir den Wein für trinkreif halten.

Reife — wie der Wein heute trinkt

Am Beginn des Trinkfensters

heute Reife im KellerAufstiegPlateauAusklang2016202420282035

Optimales Trinkfenster der Gigue 2016

2024 – 2035

Serviertemperatur 15–16 °C.

Unsere Haltung

Warum wir uns die Mühe machen

Reife im eigenen Keller

Die meisten unserer Weine bringen wir erst auf den Markt, wenn sie trinkreif sind; bis dahin reifen sie bei uns, und das Risiko tragen wir.

Parzellenrein komponiert

Jede Parzelle wird einzeln vinifiziert; erst am Ende komponieren wir daraus die Cuvée.

Zeit als Zutat

Tiefe braucht Zeit. Wir lassen den Weinen die Jahre im Fass und in der Flasche, die nötig sind.

Bio & HVE4

Die Rebflächen der Domaine sind Bio- und HVE4-zertifiziert, eingebettet in ein 19 Hektar großes Ökosystem aus Wald, Wiesen, Wasser und Wein.

Gigue, Bordeaux Rotwein – Rebzeilen von LaSuite aux Conseillans
Die Parcelle 13 als Beispiel für das Terroir des Château LaSuite aux Conseillans in Bordeaux

Das Terroir und der Wein daraus

Woher der Wein kommt

Die Gigue lebt aus drei Parzellen und drei Böden. Auf dem Lehm der Parzelle C7 wurzelt der Merlot, der die Frucht trägt; der Kies der Parzelle C13 — in der Tiefe bis zu vier Fünftel Stein — gibt Wärme, Drainage und Energie; und der Lehm-Kiesel der Parzelle C12 bringt mit dem Cabernet Sauvignon die Spannung dazu. So ist die Gigue saftig und beweglich und hat zugleich ein Fundament, das die Frucht hält.

Welche Parzellen in die Assemblage einfließen, entscheidet der Jahrgang; die Zuordnung kann daher von Lese zu Lese leicht abweichen.

Die Parzellenkarte

Klicken Sie auf eine Parzellennummer, um mehr über die Parzelle zu erfahren.Tippen Sie auf eine Parzellennummer, um mehr über die Parzelle zu erfahren.

Aquarellkarte von LaSuite aux Conseillans mit den 16 nummerierten Parzellen, farbig nach den vier Terroirs Lehm, Lehm-Kiesel, Kies und Sand
  • LehmKühl und wasserhaltend: Tiefe, Struktur, ein langes Leben.
  • Lehm-KieselWo zwei Welten sich treffen: Kraft mit Finesse.
  • KiesWarm und durchlässig: Energie, Präzision, Spannung.
  • SandLeicht und offen: Frische und eine freie Hand.
Die 16 Parzellen der Domaine, rund fünf Hektar Reben. Die Farben zeigen unsere vier Terroirs.

Die Assemblage der Gigue 2016

3 Rebsorten

  • 80%Merlot
  • 15%Cabernet Franc & Sauvignon
  • 5%Malbec

Jede Parzelle wird einzeln vinifiziert; erst am Ende entsteht daraus die Cuvée. Mehr über unsere Terroirs.

In der Tradition der modernen Önologie

Präzision & Methode

In der Tradition der modernen Önologie

Aux Conseillans war über Jahrzehnte die Domaine von Jean Ribéreau-Gayon — einem der Mitbegründer der modernen Önologie, Gründer des Instituts für Önologie der Universität Bordeaux (1949) und langjährigem Eigentümer des Guts. In dieser Tradition arbeiten wir: jede Parzelle einzeln analysiert und vinifiziert, der Ausbau kontrolliert geführt, die Trinkreife in einer Blindprobe geprüft.

Wenn die Glut ruhig wird

Bei 15–16 °C ins große Glas und ein wenig Zeit: So öffnet sich die Gigue zu Kirsche, Veilchen und weißem Pfeffer.

Ihr Abend

Ein Wein für den Tisch.

Passende Gerichte

Eine Auswahl aus unserer Rezeptküche, abgestimmt auf Struktur und Reife dieses Weins.

Abendkonzert auf der Domaine

Die Atmosphäre zum Wein

Eine Playlist für den Moment

Wenn Sie ein Freund klassischer Musik sind, finden Sie hier eine Playlist, die zu Ihrem Abend und zum Charakter dieses Weins passen kann. Eine Möglichkeit unter vielen; hören Sie hinein, wenn Sie mögen.

Gigue 2016

Für Ihren Keller

Erhältliche Formate

Gigue 2016, Auflage 9912 Flaschen. Versand direkt ab Château — klimatisierte Lagerung in unserem eigenen Keller.

€300.75 L Bouteille
Das Coffret Dégustation

Zum Kennenlernen

Das Coffret Dégustation

Drei Sätze der Suite in einer Kiste — Sarabande 2015, Gigue 2016 und Louré 2024. 100 € inkl. Versand.

Häufige Fragen · Gigue 2016

Gut zu wissen

Wann sollte ich die Gigue 2016 trinken?

Freigegeben 2024 nach acht Jahren Reife, steht sie mitten in ihrem Trinkfenster (2024–2035). Das Plateau liegt etwa 2028–2032. Sie ist jetzt harmonisch zugänglich und kann problemlos noch einige Jahre liegen.

Muss ich sie dekantieren?

Kurz – rund 15 Minuten Luft genügen. Bei 15–16 °C servieren; im Glas öffnet sich die Frucht weiter.

Warum kommt sie erst nach acht Jahren in den Verkauf?

Wir geben einen Jahrgang erst frei, wenn er trinkreif ist. Die Gigue 2016 lag acht Jahre im Keller der Domaine – das Reiferisiko tragen wir, nicht Sie.

Wozu passt sie?

Zu Gegrilltem, Ente und geschmorten Gerichten. Sie trägt auch kräftige Schmorgerichte wie einen Brasato oder ein Ragù mühelos. Ein Wein für die gesellige Runde.

Aus welchen Rebsorten besteht sie?

80 % Merlot, 15 % Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon, 5 % Malbec – aus drei Parzellen: dem Lehm von C7, dem Kies von C13 und dem Lehm-Kiesel von C12.

Ist die Gigue ein leichter Wein?

Nein. Sie ist kraftvoll und tanninreich, fast schwer. Was sie beweglich hält, ist ihre lebendige Frucht: „Tanzen statt marschieren“ meint Energie trotz Gewicht.

Worin unterscheidet sich die Gigue von der Sarabande?

Beide sind gleichwertig, jede von einem anderen Satz der Suite inspiriert. Die Gigue eröffnet die Rotweine: im Betonfass mit kleinem Barrique-Anteil ausgebaut und von der Frucht getragen. Die Sarabande steht in der Mitte der Rotweine, im Barrique ausgebaut, mit einem anderen Reifeverlauf.

Wie lagere ich sie zu Hause?

Kühl (etwa 12–14 °C), dunkel und liegend. So hält sie problemlos bis zum Ende des Trinkfensters um 2035. Vor dem Servieren auf 15–16 °C bringen.

Ist der Wein biologisch?

Die Domaine ist heute Bio- und HVE4-zertifiziert. Die Gigue 2016 wurde naturnah erzeugt, trägt aber noch kein amtliches Bio-Siegel: Das dürfen unsere Weine erst ab dem Jahrgang 2022 tragen.

Technisches Datenblatt · Gigue 2016
Technisches Datenblatt Gigue 2016, LaSuite aux Conseillans.
WeinGigue 2016
WeingutLaSuite aux Conseillans
HerkunftSaint-Caprais-de-Bordeaux, Bordeaux, Frankreich
WeinartRotwein
AppellationAOC Cadillac
Rebsorten80% Merlot, 15% Cabernet Franc & Sauvignon, 5% Malbec
Parzellen und Bödenüberwiegend Kiesel, dazu Lehm
Ertrag40 hl/ha
AusbauBetonfass, kleiner Barrique-Anteil; danach Flaschenreife im eigenen Keller
Freigegeben2024
Analyse13,5 % vol · pH 3,69
Auflage9912 Flaschen
Trinkfenster2024 – 2035
Serviertemperatur15–16 °C
Karaffieren15 Min genügt
AromenSaftige Kirsche, Dunkle Waldbeere, Veilchen, Weißer Pfeffer, Geschliffenes Tannin
BewirtschaftungDomaine heute Bio- und HVE4-zertifiziert; dieser Jahrgang wurde naturnah erzeugt, noch ohne offizielle Bio-Zertifizierung.
Formate0,75 L (30 €)
Stellung in der SuiteEröffnet die Rotweine der Suite; „Die Bewegung“
Musikalische ReferenzRobert Schumann — Gigue, Op. 32
ArtikelnummerLS-GIGU-16-075
Gigue 20160.75 L Bouteille · €30,00
In den Weinkorb

Das Repertoire

Die anderen Sätze der Suite

Jede Cuvée hat ihre eigene Stimme, vom Rosé bis zum Roten, der Jahrzehnte braucht. In schwachen Jahren machen wir eine davon gar nicht; darum ist das Repertoire selten vollständig.

Wir geben jeden Wein erst frei, wenn wir ihn selbst am liebsten trinken.Marc & Ellen Ruhland
Zeit ist für uns eine Zutat.