Bucatini all'amatriciana
Zubereitung
Warum dieser Wein?
Gut zu wissen
Tipps & Wissenswertes
- Den Guanciale langsam bei mittlerer Hitze auslassen, bis er goldbraun und knusprig ist; das Fett trägt den Geschmack.
- Einen Teil des ausgelassenen Fetts für die Sauce behalten, den Rest nach Wunsch abgießen.
- Die Bucatini sehr bissfest kochen und mit etwas Nudelwasser in der Sauce fertig schwenken.
- Den Pecorino erst außerhalb der Hitze unterrühren, sonst verklumpt er.
- Guanciale lässt sich durch Pancetta ersetzen, der Geschmack wird dann etwas milder.
Häufige Fragen
Welcher Wein passt zu Bucatini all'amatriciana?
Zur würzigen Tomatensauce mit Guanciale und Pecorino passt ein Rotwein mit lebendiger Frucht und Tannin, das durch das Fett schneidet. Wir trinken dazu unseren Gigue von LaSuite aux Conseillans, einen Merlot-betonten Rotwein mit geschliffenen Tanninen aus überwiegendem Beton- und Amphorenausbau. Seine Säure hält die Tomate in Balance.
Was ist der Unterschied zwischen Guanciale und Pancetta?
Guanciale wird aus der Schweinebacke gewonnen und ist intensiver und fetter als Pancetta aus dem Bauch. Für die Amatriciana ist Guanciale klassisch und gibt der Sauce ihre typische Tiefe. Pancetta ist ein guter Ersatz, wenn Guanciale nicht erhältlich ist, bleibt jedoch etwas milder im Geschmack.
Warum kein Knoblauch oder Zwiebel?
Die römische Amatriciana kommt traditionell ohne Zwiebel und Knoblauch aus; ihr Geschmack ruht auf Guanciale, Tomate, Pecorino und Peperoncino. Manche Varianten geben etwas Zwiebel zu, das ist regional umstritten. Wer die klassische Version möchte, lässt beides weg und lässt den Guanciale den Ton angeben.
Welche Pasta passt, wenn keine Bucatini da sind?
Bucatini mit ihrem hohlen Kern sind klassisch, doch auch Rigatoni, Mezze Maniche oder Spaghetti passen gut. Wichtig ist eine Form, an der die Sauce haftet. Kochen Sie die Pasta bissfest und schwenken Sie sie mit etwas Nudelwasser in der Sauce, damit alles gut bindet.