Bucatini all'amatriciana

Knusprig ausgelassener Guanciale, eine Tomatensauce, die seine Würze aufnimmt, und reichlich Pecorino, der alles bindet — dazu Bucatini, durch deren hohle Mitte die Sauce gezogen wird. Roms herzhafter Klassiker, mit nur dezenter Schärfe.

Rind & Wild Kategorie
15 MIN Vorbereitung
25 MIN Kochzeit
4 Personen Portionen
Bucatini all'amatriciana

Zubereitung

Guanciale auslassen

Den Guanciale in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze knusprig auslassen. Einen Teil herausnehmen, mit einem Schuss Weißwein ablöschen.

Sauce

Die Peperoncino kurz mitrösten, die Tomaten zugeben und 12 bis 15 Minuten köcheln; mit Pfeffer abschmecken.

Pasta

Die Bucatini in Salzwasser al dente kochen und etwas Nudelwasser aufheben.

Vereinen

Die Pasta in die Sauce schwenken, vom Herd Pecorino und etwas Nudelwasser cremig einbinden und den knusprigen Guanciale darübergeben.

Servieren

Mit extra Pecorino und Pfeffer servieren.


Warum dieser Wein?

Der Gigue mit frischer, lebendiger Frucht schneidet durch das Fett des Guanciale und die salzige Tiefe des Pecorino; sein Tannin hält die Tomatensäure in Balance.
Gut zu wissen

Tipps & Wissenswertes

  • Den Guanciale langsam bei mittlerer Hitze auslassen, bis er goldbraun und knusprig ist; das Fett trägt den Geschmack.
  • Einen Teil des ausgelassenen Fetts für die Sauce behalten, den Rest nach Wunsch abgießen.
  • Die Bucatini sehr bissfest kochen und mit etwas Nudelwasser in der Sauce fertig schwenken.
  • Den Pecorino erst außerhalb der Hitze unterrühren, sonst verklumpt er.
  • Guanciale lässt sich durch Pancetta ersetzen, der Geschmack wird dann etwas milder.

Häufige Fragen

Welcher Wein passt zu Bucatini all'amatriciana?

Zur würzigen Tomatensauce mit Guanciale und Pecorino passt ein Rotwein mit lebendiger Frucht und Tannin, das durch das Fett schneidet. Wir trinken dazu unseren Gigue von LaSuite aux Conseillans, einen Merlot-betonten Rotwein mit geschliffenen Tanninen aus überwiegendem Beton- und Amphorenausbau. Seine Säure hält die Tomate in Balance.

Was ist der Unterschied zwischen Guanciale und Pancetta?

Guanciale wird aus der Schweinebacke gewonnen und ist intensiver und fetter als Pancetta aus dem Bauch. Für die Amatriciana ist Guanciale klassisch und gibt der Sauce ihre typische Tiefe. Pancetta ist ein guter Ersatz, wenn Guanciale nicht erhältlich ist, bleibt jedoch etwas milder im Geschmack.

Warum kein Knoblauch oder Zwiebel?

Die römische Amatriciana kommt traditionell ohne Zwiebel und Knoblauch aus; ihr Geschmack ruht auf Guanciale, Tomate, Pecorino und Peperoncino. Manche Varianten geben etwas Zwiebel zu, das ist regional umstritten. Wer die klassische Version möchte, lässt beides weg und lässt den Guanciale den Ton angeben.

Welche Pasta passt, wenn keine Bucatini da sind?

Bucatini mit ihrem hohlen Kern sind klassisch, doch auch Rigatoni, Mezze Maniche oder Spaghetti passen gut. Wichtig ist eine Form, an der die Sauce haftet. Kochen Sie die Pasta bissfest und schwenken Sie sie mit etwas Nudelwasser in der Sauce, damit alles gut bindet.