Kalbsbäckchen geschmort in Louré – Selleriepüree

Im Weißwein geschmort statt im Roten wird das Kalbsbäckchen zu einem hellen, seidigen Schmorbraten — zart genug, um mit dem Löffel zu zerfallen, und doch mit Tiefe. Das Selleriepüree fängt die Sauce auf. Ein Gericht, das einen Weißwein mit Statur verlangt.

Rind & Wild Kategorie
30 MIN Vorbereitung
240 MIN Kochzeit
4 Personen Portionen
Kalbsbäckchen geschmort in Louré – Selleriepüree

Zubereitung

Anbraten

Die Kalbsbäckchen salzen, pfeffern und in Olivenöl rundum 5 Minuten kräftig anbraten. Herausnehmen.

Schmoren

Schalotten, Karotte, Staudensellerie und Knoblauch im selben Topf 5 Minuten anschwitzen. Mit dem Louré ablöschen, Bäckchen, Fond und Bouquet garni zugeben. Zugedeckt bei 130 °C für 3,5–4 Stunden schmoren, bis das Fleisch zerfällt.

Selleriepüree

Knollensellerie würfeln und in Milch mit etwas Wasser 20 Minuten weich kochen. Abgießen (Flüssigkeit auffangen), mit Butter fein pürieren, bei Bedarf mit etwas Kochmilch lockern, salzen.

Sauce & anrichten

Den Schmorsud passieren und 10 Minuten sämig einkochen. Bäckchen auf dem Püree anrichten und mit der Sauce überziehen.


Warum dieser Wein?

Zu Louré:

Der Louré steckt schon im Sud — im Glas schließt sich der Kreis: Sein Amphoren-Schmelz und die feine Säure tragen das seidige Fleisch, ohne es zu überdecken.

Zu Sarabande:

Wer lieber rot begleitet, nimmt die Sarabande: Ihre ruhige Tiefe legt sich unter den Schmorgeschmack, ihre weichen Tannine respektieren die Zartheit.