Moules au Louré – Miesmuscheln in Weißwein
Zubereitung
Warum dieser Wein?
Gut zu wissen
Tipps & Wissenswertes
- Die Miesmuscheln vor dem Garen gründlich putzen, die Bärte entfernen und geöffnete, die sich nicht schließen, aussortieren.
- Die Muscheln nur so lange garen, bis sie sich öffnen, dann sind sie zart; geschlossen bleibende wegwerfen.
- Den Sud aus Schalotte, Sellerie und Louré zunächst ohne Muscheln aufkochen, damit sich die Aromen verbinden.
- Die Sahne erst am Ende einrühren und nicht mehr stark kochen, so bleibt der Sud fein.
- Sparsam salzen, die Muscheln bringen bereits Meersalz mit.
Häufige Fragen
Welcher Wein passt zu Moules au Louré?
Der Louré, der schon im Sud steckt, findet im Glas seinen Widerhall: seine reduktive Mineralität und der breite Körper nehmen Schalotte, Crème und Meeresjod auf und verlängern den salzigen Schmelz der Muscheln. Heller antwortet der Prélude, dessen kühle Frucht den cremigen Sud auffrischt.
Woran erkenne ich frische Miesmuscheln?
Frische Muscheln sind geschlossen oder schließen sich beim Antippen. Sie riechen sauber nach Meer und fühlen sich schwer an. Muscheln, die offen bleiben oder beschädigt sind, gehören aussortiert. Nach dem Garen wiederum werden Exemplare, die geschlossen bleiben, weggeworfen.
Warum kommt Louré in den Sud?
Der Louré gibt dem Muschelfond Struktur, Mineralität und Tiefe. Sein Gehalt trägt die Sahne, seine feine Säure hält den Sud frisch. Derselbe Wein im Glas schließt den Kreis zwischen Topf und Tafel. Ein anderer gehaltvoller Weißwein funktioniert ebenso, sollte aber trocken sein.
Was reiche ich zu den Muscheln?
Klassisch genügt reichlich frisches Baguette, um den cremigen Sud aufzutunken. Wer mehr möchte, reicht knusprige Pommes frites nach belgischer Art. Ein grüner Salat mit schlichter Vinaigrette hält das Essen leicht. Mehr braucht es nicht, damit die Muscheln und ihr Sud im Mittelpunkt bleiben.