Paella de mariscos – Safranreis mit Meeresfrüchten

Die große flache Pfanne kommt in die Mitte des Tisches, und alle greifen zu: safrangelber Reis mit knuspriger Kruste am Boden, dazwischen Garnelen, Muscheln und zarter Tintenfisch. Ein geselliges Fest aus dem Süden, das nach Meer und warmem Stein duftet.

Fisch & Meeresfrüchte Kategorie
30 MIN Vorbereitung
45 MIN Kochzeit
4 Personen Portionen
Paella de mariscos – Safranreis mit Meeresfrüchten

Zubereitung

Safran & Fond vorbereiten

Den Safran in etwas heißem Fischfond einweichen, damit er Farbe und Aroma abgibt. Den restlichen Fond heiß halten — er muss beim Angießen kochend sein.

Meeresfrüchte kurz anbraten

Olivenöl in der Paella-Pfanne erhitzen und die Garnelen von beiden Seiten 1 Minute scharf anbraten, bis sie Farbe nehmen. Herausnehmen und beiseitestellen. Die Tintenfischringe kurz anbraten und ebenfalls herausnehmen.

Sofrito

Zwiebel, Knoblauch und Paprika im selben Öl bei mittlerer Hitze 10 Minuten weich schmoren. Die geriebenen Tomaten und das Pimentón zugeben und einkochen, bis ein dunkles, duftendes Sofrito entsteht.

Reis & Safran

Den Reis einrühren und 2 Minuten glasig rösten. Den Safranfond und den heißen Fischfond angießen, salzen und einmal gleichmäßig verteilen. Ab jetzt nicht mehr umrühren — der Reis soll ruhig garen.

Garen & Socarrat

Bei mittlerer Hitze 18 Minuten offen köcheln. Nach der Hälfte den Tintenfisch, die Muscheln (mit der Öffnung nach unten) und die Garnelen auf den Reis setzen. Zum Schluss die Hitze 2 Minuten hochdrehen, bis sich am Boden die knusprige Kruste — der Socarrat — bildet.

Ruhen & servieren

Die Pfanne vom Feuer nehmen, mit einem Tuch abdecken und 5 Minuten ruhen lassen. Nicht geöffnete Muscheln entfernen. Mit Petersilie bestreuen und mit Zitronenspalten servieren.


Warum dieser Wein?

Der Prélude trifft die Paella auf Augenhöhe: sein strukturierter Körper und die feine Beerenfrucht halten gegen Safran, Pimentón und die Süße der Garnelen, während seine Frische den Reis leicht und appetitlich hält.
Gut zu wissen

Tipps & Wissenswertes

  • Den Reis nach dem Angießen nicht mehr umrühren, damit sich die geschätzte Kruste, der Socarrat, am Boden bilden kann.
  • Den Fischfond heiß und auf einmal zugeben, so gart der Reis gleichmäßig.
  • Den Safran kurz in etwas warmem Fond einweichen, das löst Farbe und Aroma vollständig.
  • Die Muscheln und Garnelen erst in der zweiten Garhälfte einlegen, damit sie saftig bleiben.
  • Die Paella nach dem Garen einige Minuten abgedeckt ruhen lassen und mit Zitronenspalten servieren.

Häufige Fragen

Welcher Wein passt zu Paella de mariscos?

Der Prélude trifft die Paella auf Augenhöhe: sein strukturierter Körper und die feine Beerenfrucht halten gegen Safran, Pimentón und die Süße der Garnelen, während seine Frische den Reis leicht hält. Der Louré antwortet mineralisch und begleitet Muscheln und Tintenfisch, ohne das Meeresaroma zu überdecken.

Welcher Reis eignet sich für Paella?

Kurzkörniger spanischer Reis wie Bomba oder Calasparra. Er nimmt viel Fond auf, ohne breiig zu werden, und bleibt körnig. Verzichten Sie auf Risotto- oder Langkornreis; sie haben andere Eigenschaften und geben nicht die typische, trockene Textur der Paella.

Was ist der Socarrat?

Der Socarrat ist die knusprige, leicht karamellisierte Reiskruste am Boden der Pfanne. Sie gilt als bester Teil der Paella. Erhöhen Sie am Ende der Garzeit kurz die Hitze und rühren Sie nicht mehr, dann bildet sich diese Kruste, hörbar am leisen Knistern.

Kann ich die Meeresfrüchte variieren?

Ja. Neben Garnelen, Mies- und Venusmuscheln passen auch Langustinen oder Tintenfischstücke. Achten Sie auf Frische und geben Sie zarte Meeresfrüchte erst spät dazu, damit sie nicht übergaren. Der Fischfond aus Schalen und Karkassen gibt der Paella dabei ihre aromatische Grundlage.

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