Pot-au-feu, Mark & Bouillongemüse
Zubereitung
Warum dieser Wein?
Gut zu wissen
Tipps & Wissenswertes
- Das Fleisch in kaltem Wasser aufsetzen und langsam erhitzen, damit die Brühe klar bleibt.
- Den aufsteigenden Schaum in den ersten Minuten sorgfältig abschöpfen, das hält den Fond rein.
- Die Markknochen erst in der letzten halben Stunde zugeben, sonst löst sich das Mark zu früh.
- Das Gemüse nach Garzeit gestaffelt einlegen, damit nichts zerfällt und alles bissfest bleibt.
- Die Brühe als klaren ersten Gang mit geröstetem Brot servieren, das Fleisch und Gemüse folgen danach.
Häufige Fragen
Welcher Wein passt zu Pot-au-feu?
Zum lange gekochten Rind und dem reichen Mark passt ein Rotwein mit saftiger Frucht und lebendiger Säure, die durch das Fette schneidet und den Gaumen frisch hält. Wir trinken dazu unseren Gigue von LaSuite aux Conseillans, einen Merlot-betonten Rotwein mit geschliffenem Tannin. Er begleitet den Dijon-Senf und das grobe Salz ruhig und klar.
Wie wird die Brühe klar?
Setzen Sie das Fleisch in kaltem Wasser auf und lassen Sie es nur leise ziehen, nie sprudelnd kochen. Schöpfen Sie den Schaum in den ersten Minuten gründlich ab. Sprudelnde Hitze trübt den Fond, weil sich Fett und Trübstoffe einrühren. Geduld bei kleiner Flamme ist der ganze Trick.
Wann kommen die Markknochen dazu?
Geben Sie die Markknochen erst in der letzten halben Stunde in den Topf. Zu langes Kochen löst das Mark und trübt die Brühe. Wickeln Sie die Knochen bei Bedarf in Küchengarn oder eine Mullbinde, damit das Mark beim Servieren im Knochen bleibt.
Was passt als Beilage?
Klassisch sind grobes Meersalz, Dijonsenf und Cornichons, dazu geröstetes Landbrot für das Mark. Auch eine Sauce aus Meerrettich oder eine kräftige Vinaigrette passen. Halten Sie die Beilagen schlicht und würzig, damit sie das milde Fleisch und die klare Brühe beleben.