Poularde aus dem Ofen – Estragon-Rahm & Wurzelgemüse
Zubereitung
Warum dieser Wein?
Gut zu wissen
Tipps & Wissenswertes
- Die Poularde eine Stunde vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie gleichmäßig gart.
- Vor dem Garen gründlich trockentupfen und die Haut salzen — so wird sie im Ofen goldbraun und knusprig.
- Das Wurzelgemüse rund um den Vogel legen; es gart im Bratensaft mit und wird zur Beilage.
- Den Estragon erst zum Schluss in die Rahmsauce geben, damit sein Anisaroma frisch bleibt.
- Die Brust nach zwei Dritteln der Garzeit locker mit Alufolie abdecken, falls sie zu schnell Farbe nimmt.
Häufige Fragen
Welcher Wein passt zu Poularde mit Estragon-Rahm?
Der Louré. Seine ruhige Struktur und Tiefe tragen die Rahmsauce und das saftige Geflügel, während sein Körper auf die kräuterige Würze des Estragons antwortet. Ein rundes Zusammenspiel aus Fleisch, Sauce und Wein.
Kann ich die Poularde durch ein normales Hähnchen ersetzen?
Ja. Ein gutes Hähnchen von etwa 1,5 kg funktioniert; verkürzen Sie die Garzeit entsprechend um rund fünfzehn Minuten. Die Poularde ist fleischiger und saftiger, das Ergebnis mit Hähnchen bleibt aber sehr gut.
Woran erkenne ich, dass die Poularde gar ist?
Der austretende Saft am Keulenansatz sollte klar sein, nicht rosa. Ein Kernthermometer in der dicksten Stelle der Keule zeigt idealerweise 82 °C. Lassen Sie den Vogel danach zehn Minuten ruhen, bevor Sie ihn tranchieren.
Wie binde ich die Estragon-Rahmsauce?
Reduzieren Sie Fond und Sahne offen, bis die Sauce leicht am Löffel haftet. Wird sie zu dünn, hilft ein kleines Stück kalte Butter zum Schluss. Auf Mehl können Sie so verzichten und behalten einen klaren Geschmack.