Poulet basquaise – Paprika & Piment d'Espelette

Eine flache Pfanne voller sonnengereifter Paprika und Tomaten, dazwischen goldbraun geschmorte Hähnchenteile, die in der Sauce zerfallen. Ein Gericht aus dem Baskenland, das nach warmem Süden, Knoblauch und einem Hauch Espelette duftet — einfach, großzügig und herzlich.

Geflügel Kategorie
30 MIN Vorbereitung
90 MIN Kochzeit
4 Personen Portionen
Poulet basquaise – Paprika & Piment d'Espelette

Zubereitung

Huhn anbraten

Die Hähnchenteile salzen und pfeffern. Das Olivenöl in einer großen Schmorpfanne erhitzen und das Fleisch auf der Hautseite 8 Minuten goldbraun anbraten, dann wenden und kurz weiterbraten. Herausnehmen und beiseitestellen.

Schinken & Gemüse

Im selben Fett den Bayonne-Schinken kurz auslassen, dann Zwiebeln, Knoblauch und die Paprikastreifen zugeben. Bei mittlerer Hitze 12 Minuten sanft schmoren, bis die Paprika weich werden und Farbe nehmen.

Piperade aufbauen

Die gehäuteten Tomaten, das Piment d'Espelette, Lorbeer und Thymian einrühren. Eine Prise Zucker zugeben und alles 10 Minuten einkochen, bis eine dichte, duftende Piperade entsteht.

Ablöschen & schmoren

Mit dem Weißwein ablöschen und 2 Minuten einkochen lassen. Den Geflügelfond angießen, die Hähnchenteile zurück in die Sauce legen und bei niedriger Hitze zugedeckt 45 Minuten sanft schmoren — das Fleisch soll mürbe werden und die Aromen der Piperade aufnehmen.

Abschmecken & servieren

Den Deckel abnehmen und die Sauce offen 10 Minuten auf die gewünschte Dichte reduzieren. Mit Salz, Pfeffer und etwas Espelette abschmecken, mit Petersilie bestreuen und servieren — dazu passt Reis oder ein Stück Landbrot.


Warum dieser Wein?

Der Prélude ist die natürliche Antwort auf die baskische Piperade: sein strukturierter Körper trägt die süßlichen Paprika und die Tomatensäure, während seine kühle Frucht den Hauch Espelette auffängt, ohne ihn zu verstärken.
Gut zu wissen

Tipps & Wissenswertes

  • Die Hähnchenteile zuerst auf der Hautseite kräftig anbraten, bis die Haut goldbraun ist, das gibt Geschmack und Farbe.
  • Die Paprika in breite Streifen schneiden, damit sie beim Schmoren Form behalten.
  • Das Piment d'Espelette erst gegen Ende zugeben und vorsichtig dosieren; es soll wärmen, nicht scharf stechen.
  • Das Gericht bei milder Hitze langsam schmoren, bis das Fleisch zart vom Knochen fällt.
  • Poulet basquaise schmeckt aufgewärmt am nächsten Tag noch runder.

Häufige Fragen

Welcher Wein passt zu Poulet basquaise?

Der Prélude ist die natürliche Antwort auf die baskische Piperade: sein strukturierter Körper trägt die süßlichen Paprika und die Tomatensäure, während die kühle Frucht den Hauch Espelette auffängt. Heller und lebendiger legt sich die Gigue an das geschmorte Huhn und nimmt Schinken und Röstaromen auf.

Was ist Piment d'Espelette?

Piment d'Espelette ist ein mild-fruchtiges Chilipulver aus dem baskischen Dorf Espelette. Es würzt wärmend statt brennend und prägt viele Gerichte der Region. Geben Sie es sparsam und gegen Ende zu, damit sein Aroma erhalten bleibt und die Schärfe fein im Hintergrund liegt.

Welche Hähnchenteile eignen sich?

Am besten Keulen und Schenkel mit Haut und Knochen. Ihr Fleisch bleibt beim Schmoren saftig und aromatisch, während Brustfleisch leicht trocken wird. Braten Sie die Teile mit der Haut an, denn sie gibt dem Gericht Geschmack und hält das Fleisch beim Garen saftig.

Kann ich Poulet basquaise vorbereiten?

Ja, das Gericht eignet sich gut zum Vorbereiten. Aufgewärmt verbinden sich die Aromen von Paprika, Tomate und Schinken noch besser. Garen Sie es einen Tag vorher, stellen Sie es kühl und erwärmen Sie es sanft. Die frische Petersilie streuen Sie erst beim Servieren darüber.

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