Ris de veau meunière – gebräunte Butter, Kapern & Zitrone
Zubereitung
Warum dieser Wein?
Gut zu wissen
Tipps & Wissenswertes
- Das Kalbsbries vor der Zubereitung einige Stunden in kaltem Wasser wässern und kurz blanchieren, dann Haut und Sehnen abziehen.
- Nach dem Blanchieren zwischen zwei Tellern beschwert auskühlen lassen, so wird das Bries fest und lässt sich sauber in Medaillons schneiden.
- Die Medaillons erst kurz vor dem Braten in Mehl wenden und überschüssiges Mehl abklopfen, damit die Kruste fein bleibt.
- Die Butter nur bis zum haselnussbraunen Punkt führen und sofort mit Zitronensaft ablöschen, bevor sie bitter wird.
- Die Kapern erst zum Schluss zugeben, damit sie ihren Biss und ihre Säure behalten.
Häufige Fragen
Welcher Wein passt zu Ris de veau meunière?
Der Louré. Sein in Amphore und Barrique gereifter Körper trägt die nussbraune Butter und das zarte Bries, während seine feine, mineralische Spannung Kapern und Zitrone frisch und aufrecht hält. Wer es präziser mag, wählt den Caprice, dessen kristalline Säure durch das Fett der Nussbutter schneidet.
Wie wird das Kalbsbries schön zart?
Wässern Sie es einige Stunden in kaltem Wasser, blanchieren Sie es kurz und schrecken Sie es ab. Danach Haut und Sehnen entfernen und das Bries beschwert auskühlen lassen. So wird es fest, gart gleichmäßig und bleibt innen cremig, außen fein gebräunt.
Woran erkenne ich frisches Kalbsbries?
Gutes Bries ist hell, prall und riecht neutral bis leicht milchig. Meiden Sie graue Verfärbungen oder strengen Geruch. Verarbeiten Sie es am Kauftag und halten Sie es bis dahin gut gekühlt. Das Herzbries ist runder und gleichmäßiger als das längliche Halsbries.
Welche Beilage passt dazu?
Ein Kartoffelpüree oder junger Blattspinat nehmen die Zitronenbutter gut auf und halten den Teller ruhig. Auch glasierte Karotten oder ein feines Erbsenpüree passen. Halten Sie die Beilage schlicht, damit das zarte Bries und die nussige Butter im Mittelpunkt bleiben.