Rouget barbet – Tapenade-Crostini & Safran-Fenchel

Die Rotbarbe hat einen kräftigen, fast krustentierartigen Eigengeschmack — provenzalisch begleitet kommt sie groß heraus. Ein Safran-Fenchelsud im Bourride-Stil, dazu ein Crostini mit schwarzer Tapenade. Der strukturierte Rosé hält gegen Safran und Olive.

Fisch & Meeresfrüchte Kategorie
25 MIN Vorbereitung
25 MIN Kochzeit
4 Personen Portionen
Rouget barbet – Tapenade-Crostini & Safran-Fenchel

Zubereitung

Safran-Fenchelsud

Fenchel (in feinen Spalten) und Schalotte in Olivenöl andünsten, mit Weißwein ablöschen, Fischfond und Safran zugeben und 15 Minuten köcheln. Sahne angießen, kurz einkochen, abschmecken.

Crostini

Baguettescheiben mit Olivenöl rösten und mit Tapenade bestreichen.

Rotbarbe braten

Filets trocken tupfen und salzen. Auf der Hautseite in Olivenöl 2–3 Minuten knusprig braten, dann nur kurz wenden (30 Sekunden).

Anrichten

Den Fenchelsud in tiefe Teller geben, die Filets daraufsetzen, Crostini dazureichen.


Warum dieser Wein?

Der Prélude ist hier goldrichtig: Sein strukturierter Malbec-Rosé mit salziger Mineralität trifft den kräftigen Fisch und hält gegen Safran und Olive, ohne zu ermüden.
Gut zu wissen

Tipps & Wissenswertes

  • Die Rotbarbenfilets auf der Hautseite braten und nur kurz wenden, so bleibt die Haut knusprig.
  • Die Gräten mit einer Pinzette prüfen; Rotbarbe hat feine Restgräten.
  • Den Fenchel dünn hobeln und sanft im Safransud schmoren, bis er glasig ist.
  • Die Tapenade sparsam auf die Crostini streichen, ihre Kraft soll den Fisch begleiten, nicht überdecken.
  • Den Safran kurz in warmem Fond ziehen lassen, das löst Farbe und Aroma besser.

Häufige Fragen

Welcher Wein passt zu Rouget barbet mit Tapenade und Safran-Fenchel?

Der Prélude ist hier goldrichtig. Sein strukturierter Malbec-Rosé mit salziger Mineralität trifft den kräftigen Fisch und hält gegen Safran und Olive, ohne zu ermüden. Etwas dichter wird es mit dem Louré, dessen Gehalt den Safransud umspielt und dem Gericht Tiefe gibt.

Kann ich Rotbarbe durch einen anderen Fisch ersetzen?

Ja, kleine Meerbarben-Verwandte wie Streifenbarbe passen am besten. Alternativ eignen sich Dorade royale oder Rotbarschfilets. Achten Sie auf ein festes Filet mit Haut, das kurzes Braten und die kräftige Tapenade trägt.

Wie wird der Safransud nicht bitter?

Verwenden Sie Safran sparsam und lassen Sie ihn nur ziehen, nicht kochen. Zu viel Safran oder starkes Kochen macht den Sud bitter. Eine kleine Prise Fäden, in warmem Fond eingeweicht, reicht für Farbe und Duft.

Kann ich die Crostini vorbereiten?

Die Baguettescheiben lassen sich Stunden vorher rösten und luftdicht aufbewahren. Die Tapenade erst kurz vor dem Servieren aufstreichen, sonst weicht das Brot durch. So bleibt der Kontrast von knusprig und würzig erhalten.

Der Wein dazu

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