Sandre sur peau – Zanderfilet in Rotweinbutter
Zubereitung
Warum dieser Wein?
Gut zu wissen
Tipps & Wissenswertes
- Die Zanderfilets trocken tupfen und mit der Haut nach unten in die heiße Pfanne legen, das gibt eine krosse Haut.
- Die Filets zu etwa neunzig Prozent auf der Haut garen und nur kurz wenden, so bleibt das Fleisch seidig.
- Für die beurre rouge den Rotwein mit Schalotten kräftig einkochen, bevor die kalte Butter dazukommt.
- Die kalte Butter außerhalb der starken Hitze nach und nach einmontieren, sonst trennt sich die Sauce.
- Denselben Gigue zum Kochen und ins Glas verwenden, das hält Sauce und Wein im Einklang.
Häufige Fragen
Welcher Wein passt zu Sandre sur peau?
Ein Rotwein mit dunkler Beerenfrucht und feinem Tannin, der die rote Butter und das seidige Fischfleisch fasst, ohne den Zander zu erdrücken. Wir trinken dazu unseren Gigue von LaSuite aux Conseillans, einen Merlot-betonten Rotwein, der überwiegend in Beton und Amphore reift. Er steckt bereits in der beurre rouge.
Wie wird die Haut wirklich kross?
Tupfen Sie die Filets sehr trocken und legen Sie sie mit der Haut nach unten in ausreichend heißes Fett. Drücken Sie sie in den ersten Sekunden leicht an, damit sie sich nicht wölben. Garen Sie den Fisch fast vollständig auf der Haut und wenden Sie ihn erst ganz am Ende kurz.
Wie gelingt die beurre rouge?
Kochen Sie Rotwein, Schalotten und Essig kräftig ein, bis nur wenig Flüssigkeit bleibt. Nehmen Sie den Topf von der starken Hitze und montieren Sie kalte Butterwürfel nach und nach mit dem Schneebesen ein. Bleibt die Sauce unter dem Siedepunkt, wird sie glänzend und sämig statt ölig.
Welche Beilage passt dazu?
Ein feines Kartoffelpüree oder Salzkartoffeln nehmen die rote Butter gut auf. Auch geschmorter Lauch oder junger Spinat passen zum Zander. Halten Sie die Beilage zurückhaltend, damit die krosse Haut und die glänzende beurre rouge im Mittelpunkt des Tellers bleiben.