Schweinshaxe mit krachender Kruste & dunkler Jus
Zubereitung
Warum dieser Wein?
Gut zu wissen
Tipps & Wissenswertes
- Die Schwarte rautenförmig einschneiden, ohne ins Fleisch zu schneiden, so wird die Kruste gleichmäßig kross.
- Die Haxen zunächst langsam bei mittlerer Hitze garen und erst am Ende die Temperatur für die Kruste erhöhen.
- Das grobe Salz und den Kümmel gut in die eingeschnittene Schwarte reiben, das würzt und trocknet sie.
- Das Röstgemüse für die Jus kräftig bräunen und mit Tomatenmark rösten, bevor der Fond dazukommt.
- Ein kurzer Guss kaltes Wasser oder Bier auf die Schwarte am Ende lässt sie besonders stark aufpoppen.
Häufige Fragen
Welcher Wein passt zu Schweinshaxe mit Kruste?
Ein kräftiger Rotwein mit dunkler Frucht und frischer Säure, der durch das fette, krosse Fleisch schneidet und die dunkle Jus leicht hält. Wir trinken dazu unseren Gigue von LaSuite aux Conseillans, einen Merlot-betonten Rotwein mit geschliffenen Tanninen, der überwiegend in Beton und Amphore reift. Seine Säure macht den Gaumen wieder frisch.
Wie wird die Kruste wirklich kross?
Schneiden Sie die Schwarte rautenförmig ein und reiben Sie sie mit grobem Salz ein. Garen Sie die Haxe erst langsam gar, bevor Sie die Hitze am Ende deutlich erhöhen. Ein Guss kaltes Wasser oder Bier kurz vor Schluss lässt die Schwarte stark aufpoppen und besonders knusprig werden.
Wie lange braucht eine Schweinshaxe?
Rechnen Sie mit gut zwei bis zweieinhalb Stunden. Das Fleisch muss zunächst langsam zart werden, bevor die Kruste am Ende bei hoher Hitze aufpoppt. Prüfen Sie das Fleisch mit einer Gabel, es sollte sich leicht lösen. Danach die Haxe kurz ruhen lassen, bevor Sie sie tranchieren.
Welche Beilage ist klassisch?
Traditionell reicht man Kartoffel- oder Semmelknödel und ein deftiges Kraut wie Sauerkraut oder Blaukraut. Auch ein Kartoffelpüree nimmt die dunkle Jus gut auf. Ein frischer Krautsalat bringt Säure gegen das fette Fleisch. Halten Sie die Beilage herzhaft, sie gehört zum rustikalen Charakter des Gerichts.