Trinkfluss: der Zug zum nächsten Schluck
Der Maßstab
Eine wahrgenommene Sogwirkung beschreibt, ob ein Glas eher schneller oder langsamer leer wird, und führt dies auf das Gleichgewicht der Bestandteile zurück. Ohne diesen Bezug bleibt Trinkfluss ein Lob ohne Grund.
Kriterien
- Kein einzelnes Element hält den Schluck auf
- Die Säure trägt, ohne scharf zu werden
- Der Alkohol bleibt im Hintergrund
- Der Eindruck wiederholt sich über mehrere Schlucke
Abgrenzung
Trinkfluss ≠ Balance: Balance ist ein ruhendes Gleichgewicht, die wahrgenommene Sogwirkung dagegen eine Bewegung, die zum Weitertrinken zieht. Trinkfluss ≠ Trinkreife: ein Wein kann trinkreif sein und dennoch schwer trinkbar wirken.