Entscheidungsfenster: offen, dann geschlossen
Der Maßstab
Eine unwiderrufliche Optionsgrenze markiert den Punkt, an dem eine Wahl aufhört, eine Wahl zu sein, weil sich der Zustand verändert hat. Ohne sie erscheint eine verpasste Entscheidung als schlechtes Ergebnis, nicht als geschlossenes Fenster.
Kriterien
- Das Fenster ist an einen messbaren Zustand gebunden, nicht an ein Datum
- Sein Ende ist unwiderruflich
- Innerhalb des Fensters bleiben mehrere Optionen möglich
- Beginn und Ende werden getrennt benannt
Abgrenzung
Entscheidungsfenster ≠ Trinkfenster: dieses betrifft den Konsum des fertigen Weins, das Entscheidungsfenster eine Wahl während der Herstellung. Entscheidungsfenster ≠ Reifekurve: sie beschreibt den Verlauf des Weins, die unwiderrufliche Optionsgrenze das Ende einer Handlungsmöglichkeit während der Erzeugung.